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Erinnerungskultur in Gelsenkirchen

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"Wenn die Wunden der Vergangenheit heilen sollen, sind das Aufdecken der Wahrheit und ihre Anerkennung von grundlegender Bedeutung"

Dullah Omar, südafrikanischer Justizminister, 1994

Veranstaltungsreihe "Woche der Erinnerung"

Anlässlich des 70. Jahrestages der ersten Deportation jüdischer Kindern, Frauen und Männern von Gelsenkirchen nach Riga präsentierte Gelsenzentrum im Kulturraum "flora" den Videomitschnitt eines zeitzeugenschaftlichen Vortrages von Rolf Abrahamsohn. Die Veranstaltungsreihe fand am 27. Janaur mit einer Gedenkveranstaltung in der Gelsenkirchener Innenstadt ihren Abschluss.

→ Woche der Erinnerung in Gelsenkirchen

27. Januar 1942 - der erste Deportationszug mit Ziel Riga verlässt Gelsenkirchen

Am 27. Januar 1942 rollte der erste "Sammeltransport" mit Kindern, Frauen und Männern jüdischer Herkunft von Gelsenkirchen Richtung Osten. Bestimmungsort der Menschenfracht war das Ghetto Riga. Überlebende des Holocaust aus Gelsenkirchen berichten.

→ 70. Jahrestag der ersten Deportation von Gelsenkirchen nach Riga

Koordination des Massenmordes: 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz

Hauptzweck der Wannsee-Konferenz - in den Einladungen als "Besprechung mit Frühstück" bezeichnet - war die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas zur Vernichtung in den Osten zu organisieren und zu koordinieren. Einziger Tagesordnungspunkt: "Die Endlösung der Judenfrage".

→ Filmpräsentation zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz

→ Die Wannsee-Konferenz

27. Januar 2011 - Internationaler Holocaustgedenktag

Das gemeinsame Gedenken in Gelsenkirchen begann am Morgen des 27. Januar 2011, dem Internationalen Holocaustgedenktag mit dem Vortrag eines jüdischen Zeitzeugen. Der Holocaust-Überlebende Rolf Abrahamsohn sprach im Carl-Friederich-Gauß-Gymnasium auf Einladung von Gelsenzentrum vor Schülern über seine Erfahrungen in den Konzentrationslagern der NS-Zeit. Am Nachmittag wurden erstmals auf dem Neumarkt in der Gelsenkirchener Altstadt die "Gelsenkirchener Lichter" entzündet.

→ Gedenken und Erinnern am 27. Januar 2011 in Gelsenkirchen

2010: Erinnerung an die Novemberpogrome 1938

Die Novemberpogrome vom 9. auf den 10. November 1938 waren eine vom Nazi-Regime organisierte und gelenkte Zerstörung von Leben, Eigentum und Einrichtungen der Juden im gesamten Deutschen Reich. Bei diesen Pogromen wurden im November 1938 hunderte Menschen ermordet oder in den Tod getrieben. Wieviele später an den Folgen der erlittenen Misshandlungen und den Haftfolgen starben, ist nicht bekannt. Hinzu kam eine unbekannte Zahl von Vergewaltigungen jüdischer Frauen.

→ Gedenken und Erinnern an die Opfer der so genannten "Reichskristallnacht"

Lebensstationen - Spurensuche in Gelsenkirchen-Horst

Am 28. und 29. Oktober 1938 fand in ganz Nazi-Deutschland die sogenannte "Polenaktion" statt. An diesen beiden Tagen wurden mehr als 18.000 Juden polnischer Staatsangehörigkeit (so genannte "Ostjuden") mitten aus ihrem Lebensumfeld gerissen, festgenommen und an die polnische Grenze verschleppt. Den Transport dorthin übernahm die deutsche Reichsbahn.

→ Lebensstationen - Familie Neudorf

Gedenkfeier für die Ruhrkämpfer in Gelsenkirchen

Am Mahnmal für Opfer des Ruhrkampfes 1920 und der faschistischen Gewaltherrschaft 1933-1945 auf dem Friedhof Horst-Süd fand am 21. August 2010 eine feierliche Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt. Zahlreiche Menschen haben an diesem Tag gemeinsam der Toten gedacht, die für die Freiheit starben.

→ Gedenkfeier für die Ruhrkämpfer in Gelsenkirchen

Die Rote Ruhrarmee, der Kapp-Lüttwitz-Putsch und der Ruhrkrieg 1920 

Im Kulturhauptstadtjahr 2010 jährte sich mit dem 13. März 2010 zum 90. Mal ein fast vergessener Kampf gegen die Militärdiktatur in Deutschland. Arbeiter waren zur Verteidigung der Republik im März 1920 in den Generalstreik getreten und wurden im April von denen verfolgt, gejagt und getötet, gegen die sich ihr erfolgreicher Generalstreik gerichtet hatte. Die Verlierer im Ruhrkrieg waren die kämpfenden Arbeiter und ihre Familien im Ruhrgebiet, es ist ihr Verdienst, das 1920 die Errichtung einer Militärdiktatur in Deutschland verhindert wurde.

→ Die Rote Ruhrarmee, der Kapp-Lüttwitz-Putsch und der Ruhrkrieg 1920

SchachtZeichen 2010 erinnern auch an Zwangsarbeit 

Jeder einzelne der 3,70 Meter messenden gelben Ballons über den Schachtstandorten erinnert nicht nur an Bergbautradition und Strukturwandel in der Region, sondern auch an die unzähligen Menschen, die auf den Ruhrzechen in den Jahren 1940-1945 Zwangsarbeit verrichten mußten. Tausende kamen dabei ums Leben.

→ SchachtZeichen 2010 Erinnern und Vergessen

9. Mai 2010 - 65. Jahrestag des Sieges über den Faschismus 1945 

Bild:9. Mai 2010 - 65. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus durch die Rote Armee

Der 9. Mai 1945 wird in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion als "Tag des Sieges" gefeiert, an dem die endgültige und bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht besiegelt wurde. In Deutschland wird oft vergessen, wer die faschistischen Mörderarmeen niedergerungen hat und welche Opfer die Völker der ehemaligen Sowjetunion dafür bringen mussten. Der 9. Mai 1945 war der erste Tag des Friedens. Daran wollen wir erinnern. Gelsenzentrum e.V. wird auch in diesem Jahr anläßlich des 9. Mai für russische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter auf dem Horster Friedhof Blumen zum Gedenken an die Toten niederlegen.

→ 9. Mai 2010 - 65. Jahrestag des Sieges über den Faschismus 1945

Gedenken an die Pogromnacht 9. November 1938

Der 9. November ist seit vielen Jahren in unserer Stadt ein lebendiger Gedenktag. Indem wir ihn begehen, erinnern wir an vergangene Gräuel und gleichzeitig daran, wie erschütternd wenig es mitunter braucht, um Hass, Aggressionen und diffuse Ängste unter Menschen ausbrechen zu lassen.

→ OB Baranowski: Braune Geister austreiben

Ausstellung "Kein Kinderspiel - jüdische Kinder im zweiten Weltkrieg"

Bereits zum zweiten Male wird diese Ausstellung in Gelsenkirchen gezeigt, im Februar 2007 gastierte sie im Consol-Theater. Die beeindruckende und anrührende Ausstellung wird noch bis zum 24. Juni 2009 in der Schulbibliothek der Gesamtschule Berger Feld gezeigt.

→ Infos und Fotostrecke zur Ausstellung "Kein Kinderspiel".

70. Jahrestag der so genannten Reichspogromnacht 2008 

Ein historisches Datum: Der 9. November 1938. Am 70. Jahrestag der "Reichspogromnacht", am 9. November 2008, fand erstmalig eine Gedenkveranstaltung für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in der neuen Gelsenkirchener Synagoge statt.

→ 9. November 2008 in Gelsenkirchen

Projekt 'Kristallsplitter'

Zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht - Sterne zur Erinnerung. Der Jüdische Kulturverein KINOR verteilt die Davidsterne "Nie wieder!"

Der Jüdische Kulturverein KINOR ist Mitglied des WCRJ und der Vertreter des Projektes in Gelsenkirchen und in der Region. Nun möchten wir Gelsenkirchener zur Teilnahme an dieser Aktion einladen. Falls Sie Interesse daran haben, melden Sie bitte sich bei uns (unbedingt mit der Angabe Ihrer Telefonnummer) und bestellen Sie die Sterne.

→ KINOR: Projekt 'Kristallsplitter'

Benennungen von Straßen und Plätzen nach 1945 

Nachdem Anfang 1987 der Umbau der Gelsenkirchener Innenstadt fertiggestellt war, wurden am 30. Januar des Jahres drei Plätze in der Fußgängerzone nach zwei Gelsenkirchener Widerstandskämpfern und einer Widerstandskämpferin neu benannt. Der Platz vor der Evangelischen Altstadtkirche wurde dem Geistlichen Heinrich König gewidmet, der im Konzentrationslager Dachau umgekommen war.

Die Namensgebung des Platzes vor dem Versicherungsamt war dem kommunistischen Widerstandskämpfer Fritz Rahkob gewidmet.

Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus aus dem Kreis der Sozialdemokratie wurde durch die Benennung des Platzes am Hauptmarkt nach der Sozialpolitikerin Margarethe Zingler gewürdigt. Der Platz trägt den Namen Margarethe-Zingler-Platz. An ihren Ehemann Alfred Zingler erinnert die Alfred-Zingler-Straße und das Jugendheim Alfred-Zingler-Haus (ab 1967) am Margarethenhof 10.

Der Platz vor dem Horster Krankenhaus St. Josef wurde 1996 nach Dr. Rudolf Bertram benannt.

→ Ruhr-Nachrichten 1996: Ehrung für Dr. Rudolf Bertram

Janusz Korczak - Der König der Kinder

Janusz Korczak wurde weltweit bekannt als jener Leiter eines Waisenhauses im Warschauer Ghetto, der 1942 zusammen mit seinen ca. 220 jüdischen Waisenkindern nach Treblinka deportiert und dort umgebracht wurde. Korczak, 1878 in Warschau geborener Kinderarzt, Pädagoge und Kinderbuchautor, leitete ab 1911 das jüdische Waisenhaus Dom Sierot und entwickelte eine heute noch sehr fortschrittliche Pädagogik, in der das Kind als eigenständiges Individuum eine große Rolle spielt. In der "Flora" Gelsenkirchen fand am Freitag 18.04.2008 ein Studientag mit Film, Vortrag und Diskussion statt: "Janusz Korczak - Das Thema Sterben im Umgang mit Kindern"

Janusz Korczak - Der König der Kinder

Gedenkstätten in Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen hielten vor allem die Arbeiterschaft und ihre Organisationen, die zahlreiche Opfer nationalsozialistischer Verfolgung zu beklagen hatten, die Erinnerung an den Nationalsozialismus und seine Verbrechen wach.

Gedenkstätten in Gelsenkirchen

Vergangenheitsbewältigung in Deutschland anno 1965

Deutsche haben im Dritten Reich rund zwölf Millionen Menschen ermordet. Sie töteten kühl und leidenschaftslos vom Schreibtisch aus wie der Vernichtungs-Prokurist Adolf Eichmann; sie töteten voll sadistischer Gier wie der Lagerführer von Treblinka, Kurt Franz, der seinen Bernhardiner Bari auf die Geschlechtsteile männlicher Häftlinge abgerichtet hatte; sie töteten mit Hühnerverstand auf Weisung "höherer Wesen". 20 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges diskutiert man in der jungen Bundesrepublik über die Verjährung von NS-Verbrechen.

"Gesundes Volksempfinden"

Der "Zug der Erinnerung" in Gelsenkirchen

In diesen Tagen fährt der "Zug der Erinnerung" durch Deutschland. Mit einer Ausstellung ehrt er die vergessenen Opfer des NS-Systems. Obwohl von der Stadtverwaltung nicht erwünscht, hielt der "Zug der Erinnerung" am 17. und 18. Februar 2008 im Gelsenkirchener Hauptbahnhof.

"Zug der Erinnerung" in Gelsenkirchen

The "Train of Remembrance" in Gelsenkirchen - by Marlies Niehues

VirtualVoices by GELSENZENTRUM - Virtuelle Gedenktafeln  

← Projekte

Den unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ermordeten Menschen aus Gelsenkirchen zum Gedenken. Jedem einzelnen dieser ermordeten Menschen kann ein Stolperstein des Kölner Künstlers Gunter Demnig gewidmet werden.

VirtualVoices: Den Kindern zum Gedenken

VirtualVoices: Den jüdischen Opfern zum Gedenken

VirtualVoices: Den Opfern vom Gelsenberg-Lager zum Gedenken

VirtualVoices: Den Opfern der Sinti und Roma zum Gedenken

VirtualVoices: Den Opfern der Shoa aus Herne u. Wanne-Eickel zum Gedenken

Dokumentationsstätte Cranger Straße 323 in Gelsenkirchen-Erle

Mit der Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" ist das Institut für Stadtgeschichte auch dem "Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW e. V." angeschlossen: In sechs Räumen des Hauses in Erle, daß einst die NSDAP und die SA beherbergte, ist die Dauerausstellung "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" untergebracht.

Veranstaltungen in der Dokumentationsstätte

→ Dokumentationsstätte Gelsenkirchen

→ Vom Polizeigebäude zur Dokumentationsstätte

Vortrag am 30. Januar 2008 in der Dokumentationsstätte Cranger Straße 323 - Menschenverachtung mit Unterhaltungswert - Der Rechtsextremismus als Erlebniswelt - Ein Vortrag von Dr. Thomas Pfeiffer, Düsseldorf, mit anschließender Diskussion.

→ Rechtsextremismus als Erlebniswelt

Die 20 Schüler einer Schulklasse des Hans-Schwier-Berufskolleg der Stadt Gelsenkirchen besuchten am 24. Juni 2005 die Dauerausstellung der Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus". Der von den Schülern erstellte, sehr anschauliche Bericht ist über nachfolgenden Link einsehbar.

→ Bericht über den Besuch der Dokumentationsstätte

Riga-Komitee 

Als 31. deutsche Stadt gehört Gelsenkirchen nun auch dem "Riga-Komitee" an. In der Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" an der Cranger Straße in Erle unterzeichnete der Oberbürgermeister am 8. November 2007 die Beitrittsurkunde.

→ Stadt Gelsenkirchen wird Mitglied im Riga - Komitee

Spurensuche: Eine Reise nach Riga

Im Sommer 2006 besuchte Dr. Hubert Schneider aus Bochum mit seiner Frau Ingrid die Gedenkstätten in Riga, Lettland. Ziel der Reise nach Riga war es, den Spuren der damals Deportierten nachzugehen.

→ Sommer 2006, eine Reise nach Riga

Erinnern an den 9. November 1938

In der so genannten Reichskristallnacht am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland von den Nationalsozialisten die Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte zerstört und unzählige Menschen ermordet.

→ "Reichskristallnacht"

→ Gedenkveranstaltung 9. November 2007

→ Argumente gegen den Begriff "Reichskristallnacht"

Ansprachen der Gelsenkirchener Oberbürgermeister zum Jahrestag der Pogromnacht

Die "Rede" von OB Baranowski vom 9. November 2007 zum Gedenken an den 9. November 1938 ist bisher nicht auf dem Internetauftritt der Stadt veröffentlicht worden. Interessierten Bürgern und Bürgerinnen stelle ich jedoch gerne einen Audio-Mitschnitt dieser "Rede" zur Verfügung.

→ OB Frank Baranowski 2006

→ OB Frank Baranowski 2005

→ OB Oliver Wittke 2000

Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Am 27. Januar 1942 mussten sich etwa 355 Gelsenkirchener Mitbürger jüdischen Glaubens an der Mehrzweckhalle am Wildenbruchplatz versammeln. Mit dem größten Transport aus unserer Stadt wurden sie nach Riga deportiert. Nur einige wenige überlebten die Mordfabriken der Nationalsozialisten.

→ Holocaust-Gedenktag am 27. Januar.

Stille Helden in Gelsenkirchen

In Nazi-Deutschland wagten immerhin knapp 10.000 Menschen, Juden oder anderweitig Verfolgte zu verstecken oder ihnen zu helfen. Doch nach dem "Dritten Reich" würdigt deren Mut kaum jemand in Deutschland. Es gab sie auch in Gelsenkirchen - die stillen Helden unterm Hakenkreuz.

→ Stille Helden

Gelsenkirchener Gedanken

Auf eindrucksvolle Weise beschreibt der Verfasser die fortschreitende Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aus dem Alltag der NS-Zeit. Mit freundlicher Genehmigung des Autors ist dieser Beitrag dem Forum → "Gelsenkirchener Geschichten" entnommen.

→ Gedanken zur Judenverfolgung im "Dritten Reich"

Freundeskreis Yad Vashem in Deutschland e.V.  

Mehr als die Hälfte der 6 Millionen Opfer des Holocaust kann noch nicht namentlich gedacht werden. Unterstützen Sie das Projekt "Jeder Mensch hat einen Namen".

→ Jeder Mensch hat einen Namen

Gesamtschule Berger Feld: Lehrer Detlev Kmuche gab den Tip  

Familie Mihrmeister wurde nach vielen Jahrzehnten auf den Beerdigungsort eines Verwandten aufmerksam gemacht. Ein Suchprojekt von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Berger Feld.

→ Ob ihm der Name Paul Mihrmeister etwas sage?

→ Ypern in Belgien - Rememberance Speach

Aufruf Ignacy Moscicki

Heute ist Olsztyn (Allenstein) in Polen eine der Partnerstädte von Gelsenkirchen. Zum 1. September erinnert GELSENZENTRUM an den Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen. Mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz begann der 2. Weltkrieg. Aufruf an das polnische Volk durch den Staatspräsidenten Ignacy Moscicki vom 1. September 1939

→ Obywatele Rzeczypospolitej!

Gedenkstätte Flossenbürg eröffnet

Das neue Museum und die Ausstellung KZ-Gedenkstätte Flossenbürg wurde heute, am 22. Juli 2007 mit einem Festakt eröffnet.

Erfahren Sie mehr: → Bericht von der Eröffnung der Gedenkstätte Flossenbürg.

Grundrecht auf freie Äußerung faschistischer Ansichten?

In Gelsenkirchen darf die NPD während der WM 2006 demonstrieren. Redebeitrag der VVN-BdA Gelsenkirchen auf der antifaschistischen Kundgebung am 10. Juni 2006 in Gelsenkirchen.

→ Den Faschisten keinen Fußbreit Boden

Einkaufszentrum Markenstrasse

Nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen im Sommer 2006 präsentiert sich die Horster Markenstrasse in neuem Glanz.

→ Neugestaltung der Markenstrasse in Gelsenkirchen-Horst Süd.

Der Nordsternpark  

Die Zeche Nordstern trennte die Stadteile Horst und Heßler bis zu Ihrer Stilllegung im Jahre 1993. Nach der Grundsanierung der Brache wurde hier ein Landschaftspark angelegt, der durch die Ausrichtung der BuGa 1997 noch an Attraktivität gewann.

→ Der Landschaftspark Nordstern in Gelsenkirchen-Horst.

→ Geschichtsforum Nordsternpark.

Hintergrundgrafik: Ausstellungshalle auf dem Wildenbruchplatz in Gelsenkirchen, Sammelplatz für jüdische Menschen, die mit dem größten Departationstransport aus unserer Stadt am 27. Januar 1942 in die Todesfabriken der Nazionalsozialisten transportiert wurden. Nur einige wenige überlebten und kehrten in Ihre Heimatstadt Gelsenkirchen zurück.


Andreas Jordan, Juni 2008

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