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Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"

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Vom Polizeigebäude zur Dokumentationsstätte - die Geschichte des Hauses

Dokumentationsstätte Gelsenkirchen

Das Gebäude der heutigen Dokumentationsstätte wurde 1907 als Polizeikommissariat errichtet. Nach der Machtübergabe an die deutschen Faschisten im Jahre 1933 zog die Ortsgruppe Buer-Erle der NSDAP und die Erler SA in das Gebäude. In einem Verhörraum auf der Südseite des Gebäudes soll es zu Folterungen gekommen sein.

Nach Kriegsende wurde das Gebäude von verschiedenen Nutzern belegt, die Polizei blieb bis 1976 im Gebäude an der Cranger Straße 323. Zeitweilig war im Erdgeschoß eine Zweigstelle der Sparkasse untergebracht, später dann eine Zweigstelle der Stadtbücherei. 1987 wurde die Idee einer Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen 1933-1945" entwickelt. Mit dem Aufbau der Dokumentationsstätte wurde das am 1. September 1989 gegründete Institut für Stadtgeschichte beauftragt. In sechs Räumen ist seitdem die Dauerausstellung "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus" untergebracht. Im Jahr 2014/15 wurde die Ausstellung komplett überarbeitet, neu gestaltet und am 8. Mai 2015 wieder eröffnet.

Weitere Informationen, wie beispielsweise einen Flyer zur Dauerausstellung und auch den Flyer über Veranstaltungen in der Doku-Stätte finden sie auf der Homepage der Dokumentationsstätte.

Anfahrtskizze

Zu erreichen ist die Dokumentationsstätte u.a. mit den ÖPNV-Linien 301, 342, 381, 397, 398, Haltestelle "Marktstraße".

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung. An Feiertagen und während der NRW-Schulferien geschlossen.

Anschrift:

Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
Telefon: +49 (0)209/169-8552
Telefax: +49 (0)209/169-8553
E-mail: isg@gelsenkirchen.de

Anfahrtskizze: Institut für Stadtgeschichte

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Gelsenzentrum, September 2007. Nachtrag Mai 2016

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