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Das Geschichtsforum Nordsternpark

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Geschichtsforum Nordsternpark setzt Tradition in Horst fort

Das Geschichtsforum Nordsternpark wird auch 2009 wieder eine Lesung im Besucherstollen des Landschaftsparks auf dem renaturierten Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern ausrichten. Die Veranstaltung, die sich großer Beliebtheit erfreut, wird am 18. September 2009 wieder im Besucherstollen stattfinden. Die besondere Atmosphäre im liebevoll nach- und ausgebauten Bergbaustollen wird von musikalischen Darbietungen, von "Hausmusik", noch unterstrichen.

Im Schein von Grubenlampen, dem "Geleucht" des Bergmanns, wird der Bottroper Arbeiterdichter und Kulturpreisträger Kurt Küther Literarisches aus dem Pott vortragen. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Küthers Lesung steht ganz unter dem Eindruck der KULTURHAUPTSTADT 2010. Das Geschichtsforum hat große Pläne für 2010: Man plant und erörtert bereits, wie das Forum den Nordsternpark zum "Marktplatz der Geschichte" gestalten kann.

Höhepunkt wird an diesem Tag die DVD-Präsenation von Reinhold Adam und Friedhelm Schwickert sein. Die Schönheiten des Nordsternparks, die gezeigt werden, dokumentieren den Wandel der ehemaligen Zechenbrache in Horst zu einem bedeuteden Naherholungsgebiet. Früher förderten sie die Kohle, heute fördern sie die Kultur - die ehemaligen Kumpel aus dem Ruhrpott.


Das Geschichtsforum Nordsternpark hat große Pläne

Das Geschichtsforum Nordsternpark hat große Pläne

Arbeiterdichter Kurt Küther bei einer Lesung im Bergbaustollen

Arbeiterdichter Kurt Küther bei einer Lesung im Bergbaustollen

Andreas Jordan, März 2009

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Ausstellung Eine Rose im Revier

Ausstellung "Eine Rose im Revier"

Der ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen-Horst, Reinhold Adam, hat das Plakat für die Ausstellung selber entworfen. "Die Rose soll die Vergänglichkeit alles Irdischen symbolisieren, den Lauf der Geschichte", so Reinhold Adam. Den Wandel des vom Bergbau geprägten Nordstern-Areals zu einem weit über die Stadtgrenzen Gelsenkirchens hinaus bekannten Landschaftsparks dokumentiert die Ausstellung des Geschichtsforums Nordsternpark.

Zu sehen sind unter anderen Luftbildaufnahmen der alten Zeche Nordstern, die vom Referat Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen zur Verfügung gestellt werden. Ergänzt werden diese Exponate durch private Fotos von Bürgern. Durch Momentaufnahmen aus dem Nordsternpark, die als Ergänzungen die Schönheit des Augenblicks im Park symbolisieren sollen. Innerhalb des Ausstellungszeitraums haben die Besucher und Besucherinnen die Möglichkeit, Ihre eigenen Erinnerungsfotos mitzubringen und den Machern der Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Dadurch soll die Ausstellung, ebenso wie der Nordsternpark, einem ständigen Wandel unterzogen sein. "Das nennen wir lebendige Geschichte, wir wollen durch die Erinnerung, über die hervorgerufenen Emotionen die Geschichte der Zeche lebendig werden lassen" sagt der Horster Heimatkundler Reinhold Adam. Die Ausstellung ist zu den Geschäftszeiten der Nordsterngastronomie noch bis zum 30. November 2007 geöffnet.

Andreas Jordan, Oktober 2007

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