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Jüdisches Leben in Gelsenkirchen und anderswo

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Hass und Hetze: Offener Antisemitismus bricht sich Bahn 

Juli 2014. In jüngerer Zeit kam es auch in Gelsenkirchen wiederholt zu Angriffen und Drohungen gegen jüdische Menschen und Einrichtungen. So war es Mitte Mai ein aufgesprühtes Hakenkreuz, mit dem die Außenmauer der Gelsenkirchener Synagoge verschandelt wurde.

Am 12. und 14. Juli 2014 fanden vor dem Hintergund der erneuten Eskalation des Nahost-Konflikts in Gelsenkirchen Demonstrationen statt, bei der auch antijüdische und volksverhetzende Parolen, wie u.a. “Hamas, Hamas, Juden ins Gas!” skandiert wurden. In ihrem Pressebericht verschweigt die Polizei Gelsenkirchen diese verbalen Exzesse. Auch wurde auf den Demonstrationen der so genannte "Hitlergruß" gezeigt. Die Polizei beschränkte sich darauf, die Demonstration mit einem Großaufgebot zu begleiten, griff aber nicht ein.

Nach dem WM-Endspiel am vergangenen Sonntag fand eine weitere, thematisch gleichgelagerte Demonstration in Gelsenkirchen statt. In dieser Nacht versuchten bislang unbekannte Täter vergeblich, mit einem Gullideckel eine Scheibe der Synagoge einzuschlagen.

Angriff auf die Synagoge Gelsenkirchen

Deutlich sichtbar: Spuren des nächtlichen Angriffs auf die Synagoge in Gelsenkirchen

Auf beiden Kundgebungen in Gelsenkirchen entlud sich wie auch auf Demonstrationen in den Nachbarstädten Essen, Gladbeck und Dortmund in den skandierten Parolen blanker Hass gegen jüdische Menschen. Mit einer durchaus legitimen Kritik an der israelischen Regierung und politischer Meinungsäußerung hat solch eine menschenverachtende Hetze nichts mehr zu tun. Das ist lupenreiner Antisemitismus, der gesellschaftlich geächtet werden muss. Wir erklären uns solidarisch mit allen Betroffenen antisemitischer Gewalt und distanzieren uns von jeder Verharmlosung des Antisemitismus.

(Quelle: PresseInfo Gelsenzentrum e.V. vom 16. Juli 2014)


Es braucht noch ein wenig Jüdischkeit...

Juden in Deutschland werden in der allgemeinen Geschichtsdarstellung überwiegend als Verfolgte, Opfer oder Objekte thematisiert. Um diese einseitige Darstellung aufzubrechen, stellen wir hier auch Artikel vor, die lebendige und facettenreiche deutsch-jüdische Geschichte zum Inhalt haben - Artikel und Berichte, die sich thematisch mit der Anerkennung des jüdischen Erbes als Teil der deutschen Kultur und Geschichte beschäftigen bzw. die Wahrnehmung der jüdischen Geschichte über den Aspekt einer bloßen Opfergeschichte hinaus fördern. Deutsch-jüdische Geschichte ist integraler Bestandteil der Deutschen Geschichte, ohne sie bleibt Deutsche Geschichte unvollständig.

Synagoge Gelsenkirchen

Die am 1. Februar 2007 eingeweihte Synagoge Gelsenkirchen


Fortschreibung: Synagogenverbot für das Ehepaar Jordan 

Gelsenkirchen. In verschiedenen Medien wurde das Thema inzwischen aufgegriffen. Am 21. Dezember 2012 veröffentlichte die WAZ einen Leserbrief von Klaus Brandt:
"Ziviler Umgang statt einer Art Fahndungsfoto! Verbale Abrüstung statt "Hochsicherheitsbereich" und "Hausfriedensbruch"! Transparenz statt "von mir nicht initiiert"! Sorgfältige Recherche statt Vorab-Schuldzuweisung an einen Betroffenen, der öffentlich Alarm schlägt! Aussprache und Versöhnung: Jawohl! Dies sollte jetzt hochkarätig moderiert werden. Unserer Stadt droht sonst Schaden für ihr zivilgesellschaftliches Leben unter der Herrschaft des Grundgesetzes."

Der Rote Emscherbote schreibt am 10.12.2012: Armutszeugnis

WAZ GE (Online) schreibt am 18.12.2012: Synagogenbesuch: Stolperstein-Initiator scheint unerwünscht

Gelsenblog schreibt am 19.12.2012: Jordan: “Die Vorsitzende lügt”

WAZ GE (Printausgabe) schreibt am 22.12.2012; Kommentar: 

Ein fader Nachgeschmack bleibt

Von Inge Ansahl

Fahndungsfotos gleich sind die beiden Bilder von Heike und Andreas Jordan, die in der Pförtnerloge der neuen Synagoge auf die beiden offensichtlich unerwünschten Personen hinweisen. Was um alles in der Welt ist da passiert? Warum trennt die Gemeinde und Gelsenzentrum ein so tiefer Graben? Das muss man sich einfach fragen, wenn man weiß, dass doch beide ein gemeinsames, wichtiges Ziel verfolgen: nämlich offensiv gegen das Vergessen einzutreten und die Erinnerung an das Schicksal der Opfer des Naziterrors wach zu halten.

Die Jordans haben den Kölner Künstler Gunter Demnig und die Stolpersteine nach Gelsenkirchen geholt. Jeder Stein, der inzwischen verlegt wurde, steht für ein zumeist jüdisches Schicksal in der Nazidiktatur, steht für Verfolgung, Deportation, vielfach für qualvollen Tod im Konzentrationslager. Die Jüdische Gemeinde um ihre Vorsitzende pflegt ebenfalls eine Gedächtniskultur - aber eben in anderer Form. Eine an sich doch wunderbare Ergänzung, möchte man meinen. Würde da nicht dieser schlecht in Worte zu fassende, kaum mit Fakten zu belegende und offenbar unüberwindbare - menschliche? - Konflikt als trennendes Element zwischen den Jordans und ihrem Gelsenzentrum auf der einen und Judith Neuwald-Tasbach nebst Jüdischer Gemeinde auf der anderen Seite bestehen.

Der hinterließ im Fall des gescheiterten Synagogenbesuchs sicher auch einen faden Nachgeschmack bei den jüdischen Angehörigen von Nazi-Opfern, die ebenfalls unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten. Die Gäste aus Israel und Kanada wollten bei ihrem Besuch in Gelsenkirchen gern auf die Gedenktafel in der Synagoge schauen. Sicher, die ist sonntags geschlossen. Aber schließt das ein spontanes Entgegenkommen aus? Der Bogen zwischen dem großen gemeinsamen Ziel und getrennten Aktionen, um dies zu erreichen, ließe sich noch weiter spannen. Aber das ist ein anderes Thema. Die Geschichte des gescheiterten Synagogenbesuchs schreit förmlich danach: Leute, redet miteinander, räumt Missverständnisse aus!

WAZ GE (Printausgabe) schreibt am 27.12.2012:  

Diskussion um Synagogenbesuch geht weiter

Andreas Jordan korrigiert Aussagen der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde

Synagoge Gelsenkirchen: Andreas Jordan korrigiert Aussagen der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde


Projektleitung der Stolperstein-Initiative Gelsenkirchen darf nicht in die Synagoge

Ungeheuerlichkeit: Fotos der Jordans in der Synagoge Gelsenkirchen

Fotos in der Synagoge Gelsenkirchen, Vermerk in kyrillischer Schrift: NICHT REINLASSEN! Den Schnappschuss von den Fotos hat uns ein Mitglied der jüdischen Gemeinde Gelsen-kirchen zur Verfügung gestellt   Zum Vergrößern anklicken

Die jüdische Gemeinde Gelsenkirchen schreckt auch vor zweifelhaften Methoden nicht zurück. Im Stile von Fahndungsfotos wird das Pförtner-personal in der hiesigen Synagoge auf russisch angewiesen, die Organisatoren der Stolperstein-verlegungen in Gelsenkirchen nicht in das Gebetshaus hineinzulassen.

Die Fotos aus einer der Überwachungskameras, auf denen Heike und Andreas Jordan rot markiert sind, hängen nach Aussage von Gemeindemitgliedern bereits seit April 2012 in der Pförtnerloge der Synagoge Gelsenkirchen. Eine Begründung für die Ausgrenzung der Jordans gibt es nicht. Die dafür verantwortliche Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, Judith Neuwald-Tasbach, hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert. Es klingt angesichts dieser Vorkommnisse wie eine Farce, wenn man das Zitat über dem Eingangsbereich der Synagoge liest: "Mein Haus ist ein Haus der Gebete aller Völker."

Judith Neuwald-Tasbach

Abb.: Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen. Erste Stimmen werden laut und fordern ihren baldigen Rücktritt.

Elena Gubenko, langjähriges Mitglied der Gemeinde und Vorsitzende des jüdischen Kulturvereins KINOR in Gelsenkirchen kommentiert den Vorfall: "Was hier passiert ist, kann ich nur als einen Skandal bezeichnen. Andreas und Heike Jordan werden nicht zum ersten Mal von dieser Frau diskriminiert und beleidigt. Ich bin Zeugin." Auch im sozialen Netzwerk Facebook wird mittlerweile über diesen Akt der Diskriminierung heiß diskutiert.

In einer der zahlreichen Solidaritätsbekundungen, die wir aus dem In- und Ausland erhalten haben, heißt es: "(...) Doch auch darüber hinaus ist klar: die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde sollte schleunigst zurücktreten und sich umgehend öffentlich und persönlich bei euch entschuldigen für diese Ungeheuerlichkeit! Das ist sie euch - aber auch uns allen - schuldig nach dem, was hier passiert ist!"


Saal im Gemeindezentrum wird nach Kurt Neuwald benannt

Am 23. November 2011 wäre Kurt Neuwald 105 Jahre alt geworden. Jetzt wird ihm posthum "späte Ehre" zuteil. Der Saal im jüdischen Gemeindezentrum Gelsenkirchen wird bald seinen Namen tragen. Bereits im Februar 2007 war das neue Gemeindezentrum mit Synagoge auf dem Platz der in der Pogromnacht 1938 niedergebrannten Synagoge eröffnet worden. Der Saal, der mehr als 200 Personen Platz bietet, wird seitdem auch für kulturelle und andere Veranstaltungen der Gemeinde genutzt. Kurt Neuwald, Überlebender des Holocaust, hatte nach 1945 mit massiver Unterstützung des von Leo Gompertz' gegründeten "Relief Committee for Jews in Gelsenkirchen" (New York) mit anderen zum Aufbau der jüdischen Nachkriegsgemeinde in Gelsenkirchen beigetragen. Die Eröffnung der neuen Synagoge erlebte Kurt Neuwald jedoch nicht mehr, sein Todestag jährte sich in diesem Jahr zum 10. Mal - der Gelsenkirchener Ehrenbürger starb am 6. Februar 2001.

Yom Hashoa 2011 - Holocaust Remembrance Day 

Yom Hashoa wurde unter David Ben Gurion und Jitzchak Ben Tzwi 1951 eingeführt, 1959 wurde der Gedenktag per Gesetz verabschiedet. Im Jahr 2011 fällt der 27. Nisan auf den 1. Mai. In Gelsenkirchen gedenkt der gemeinnützige Verein Gelsenzentrum am Abend des 1. Mai 2011 am Standort des damaligen Judensammellagers der Opfer des Holocaust.

→ Yom Hashoa 2011 - Holocaust Remembrance Day

Protest gegen Zentralrat der Juden (ZdJ) 

Erstmalig in der bundesrepublikanischen Nachkriegsgeschichte formiert sich in Deutschland massiver öffentlicher Protest gegen den Zentralrat der Juden (ZdJ). Am Sonntag, den 28. November 2010 finden in Frankfurt/Main Wahlen zum Präsidium des ZdJ statt. Der Verein “Forum für die Zukunft des Judentums in Deutschland e.V.”, der sich für eine freie und demokratische Entwicklung des Judentums in Deutschland einsetzt, betrachtet die Wahlen als nicht demokratisch und ruft daher für den Tag der ZdJ-Wahl zu zwei Protestaktionen in Dortmund und Frankfurt/Main auf.

→ Protest gegen Zentralrat der Juden

Dancing Auschwitz - Sieg des Lebens 

Adam "Adolek" Kohn hat Auschwitz überlebt. 63 Jahre später tanzt der 89-jährige Adam Kohn mit seiner Tochter Jane Korman und seinen Enkeln auf dem Gelände des KZ Auschwitz zu "I Will Survive". Die überschäumende Lebensfreude des Adam Kohn an diesem Ort, in Auschwitz, dem Synomym für das Unfassbare, dessen Boden mit dem Blut der mehr als eine Millionen Mordopfer getränkt ist, berührt.

→ Ich bin kein Opfer mehr

"It's Your Story" - National Museum of American Jewish History

The new National Museum of American Jewish History, opening in November 2010, is dedicated to telling the still-unfolding story of Jews in America, who embraced freedom with its choices and challenges as they shaped and were shaped by our nation. The Museum envisions its new home as a place that welcomes all people, inviting them to discover what they have in common with the Jewish experience in America, as well as to explore the features that make this history distinctive.

Rising five stories above Independence Mall, in the heart of historic Philadelphia, the National Museum of American Jewish History will join Independence Hall, the National Constitution Center, the Liberty Bell and other landmarks at the hallowed site of America's birth. There could not be a more fitting place for a museum that will explore the promise and challenges of liberty through the lends of the American Jewish experience.

Unvergessen: Leo Gompertz (1887 - 1968) 

Leo Gompertz wurde am 15. Januar 1887 in Krefeld geboren. Er lebte als Kaufmann, Philanthropist und Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen. Später wurde er Direktor von "Haus Bertha", einem Ferienlager und einer Erholungsstätte für jüdische Kinder, unterstützt durch den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Gompertz emigiriert 1939 über die Niederlande in die Vereinigten Staaten, wo er bis zu seinem Tod in New York City am 26. Februar 1968 lebte. Leo Gompertz setzte sich im Dienste des Judentums auch nach 1945 besonders für die überlebenden Juden der Shoa in Gelsenkirchen ein und hat so den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen nach dem 2. Weltkrieg erst möglich gemacht. Als Vorsitzender des "Relief Commitee for Jews in Gelsenkirchen" in New York organisierte Leo Gompertz in den ersten Nachkriegsjahren immer wieder Geld- und Lebensmittelspenden für die nach Gelsenkirchen zurück gekehrten Juden.

→ Leo Gompertz: ein jüdischer Aktivist

Jüdische Emigranten rücken in den Focus der Öffentlichkeit 

Seit 1991 hatten jüdische Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion die Möglichkeit, als so genannte "Kontingentflüchtlinge" nach Deutschland einzureisen. Grundlage hierfür war ein Beschluss der Innenministerkonferenz vom 9. Januar 1991, nach dem "Gesetz über Maßnahmen für im Rahmen humanitärer Hilfsaktionen aufgenommene Flüchtlinge." Aber wie stellt sich die heutige Lebenssituation dieser Menschen im deutschen Alltag dar?

→ Die Lebenden ernähren

Führung durch die Bochumer Synagoge 

Am 18. Februar 2010 fand eine Besichtigung der neuen Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen statt. Die Führung durch die Synagoge leitete der bekannte jüdische Aktivist Dr. Michael Rosenkranz aus Gelsenkirchen.

→ Führung Synagoge Bochum

Rede Shimon Peres im deutschen Bundestag 

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar 2010 hat Israels Staatspräsident Schimon Peres am Mittwoch vor dem deutschen Bundestag in Berlin eine sehr emotionale Rede gehalten. Peres hat selbst Familienangehörige in der Shoa verloren, seine Großeltern und mehrere Verwandte starben in Vernichtungslagern der Nazis.

→ Historische Rede von Shimon Peres

1909-2009: 100 Jahre Deganyah Aleph 

Deganyah Aleph war der erste Kibbutz der Welt, gegründet 1909 von Joseph Baratz, dem legendären "Vater der Kibbutzim". Für diese Dokumentation hat uns der Zeitzeuge Joseph P. Krause, geboren in Gelsenkirchen-Schalke, aus der Generation der Söhne und Enkel der Siedler am Jordan und der Staatsgründer, freundlicherweise Notizen und Dokumente zur Verfügung gestellt.

→ 100 Jahre Deganyah Aleph

Die Lebensgeschichte des Bernhard Preminger 

Bernhard Preminger beschließt 1989 der Sowjetunion den Rücken zu kehren und mit seiner Familie nach Deutschland zu gehen. Warum? "Ich habe mich", sagt er fast beiläufig, "in all den Jahren doch immer als Deutscher gefühlt." Eine Rückkehr in das Land, das seine Eltern ermordete, in die Stadt seiner Kindheit. "Und", fügt er hinzu, "ich habe eigentlich immer an Gladbeck gedacht in all den Jahren...." Bernhard Preminger starb am 17. Mai 2006.

→ Bernhard Preminger

Buchvorstellung im Oktober 2009

Der Jüdische Kulturverein KINOR in Gelsenkirchen stellt sein neues Buch "Jüdisches Leben in Gelsenkirchen mal anders" vor. Hier ist er, der Kulturverein KINOR in Fakten und Daten - eine einmalige Erscheinung im jüdischen Kulturleben Deutschlands als EBook.

→ Download Ebook "Jüdisches Leben in Gelsenkirchen mal anders"

Im Dialog?

In einer Online-Diskussion im Forum Gelsenkirchener Geschichte wird aktuell über Jüdisches Leben diskutiert, wobei wohlwollend anzumerken ist, dass sich in dieser Diskussion Juden und Christen austauschen, sich reflektieren und gemeinsam ein Thema diskutieren, dass bisher in Deutschland eher stiefmütterlich behandelt wird: Der ganz normale Alltag, dass Miteinander von Juden und Christen, dass Miteinander von Menschen, die in einer Stadt, in einem Land, in einer Welt leben.

→ Forum GG: Jüdisches Leben heute - in Gelsenkirchen und anderswo

Spuren Jüdischen Lebens in Gelsenkirchen 

Zeugnis jüdischen Lebens in unserer Stadt: Die Wahlliste vom 16. November 1930 zur Gründung der liberalen jüdischen Synagogengemeinde. Aufgeführt sind die Kandidaten nebst ihrer damaligen Wohnanschrift.

→ Spuren jüdischen Lebens in Gelsenkirchen - Wahlliste 1930

Michael Wuliger: Der koschere Knigge 

Michael Wuliger lebt in Berlin und ist Feuilletonredakteur der "Jüdischen Allgemeinen". Grade hat er sein neuestes Buch über die Entkrampfung eines schwierigen Verhältnisses vorgelegt: "Der koschere Knigge. Trittsicher durch die deutsch-jüdischen Fettnäpfchen". Ein lebensnahes und komisches Buch, das Michael Wuliger als Knigge für den entkrampften deutsch-jüdischen Dialog versteht. Wuliger wirbt in seinem Buch auf eine ganz besondere Art und Weise um das Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden.

→ Michael Wuliger im Interview mit der WAZ

Pobeda heißt Sieg - der 9. Mai 

Die jüdische Soldaten, die im 2. Weltkrieg kämpften, zählen ebenso zu den Befreiern, die in Europa an der Zerschlagung des Hitler-Faschismus beteiligt waren. Die meisten von ihnen bezahlten den Kampf mit ihrem eigenem Leben. Ein Jude, Major Anatoli Schapiro, der die russischen Truppen am 27. Januar 1945 nach Auschwitz geführt hatte, war einer der Ersten, der als Befreier und Angehöriger der Sowjetischen Armee die Tore von Auschwitz öffnete.

→ 64. Jahrestag des Sieges Russlands über Hitler-Deutschland

Jüdische Kriegsveteranen 

Elena Gubenko vom Jüdischen Kulturverein KINOR in Gelsenkirchen hat Ihre Gedanken zur Auseinandersetzung von Deutschland und Deutschen zum Jahrestag der deutschen Kapitulation und dem Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 2008 in einem Brief an den Gelsenkirchener Oberbürgermeister Baranowski zusammengefasst.

→ Sie sollen nicht vergessen sein

Ausstellung: Zwischen Sowjetstern und Davidstern 

In Berlin erzählte eine Ausstellung im Jahr 2006 die Geschichten von 13 jüdischen Veteranen der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg "Es ging uns darum, diesen Menschen eine Stimme zu geben und sie somit zu würdigen. Ihnen gebührt unser Respekt und Dank"; sagte Hermann Simon, Direktor des Berliner Centrum Judaicums und Initiator der aktuellen Ausstellung "Zwischen Sowjetstern und Davidstern" - jüdische Veteranen der Roten Armee 1945 und heute in Berlin". In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Schicksale der Berliner Juden von den in Gelsenkirchen lebenden Juden aus der ehemaligen Sowjetunion kaum. Im April 2009 lebt von acht nur noch einer von ihnen in Gelsenkirchen.

→ Zwischen Sowjetstern und Davidstern

Jom Hashoa 2009 

Dieser Tag ist der israelische Nationalfeiertag zum Gedenken der Opfer der Shoa. Da der jüdische Kalender nach dem Mond immer neu berechnet wird, schwankt das Datum nach dem gregorianischen Kalender, Jom haScho'a fällt nach dem gregorianischen Kalender im Jahr 2009 auf den 21. April.

→ Fahnen auf Halbmast am Jom haScho'a

Mazzel en brooche voor de hele misjpoge!  

Jiddish Folk Songs, sampeld by GELSENZENTRUM.

→ Mazzel en brooche voor de hele misjpoge!

Annuntio vobis gaudium magnum habemus papam oder der feine Herr Ratzinger 

Papst Benedikt XVI. hob mit einem Dekret die Exkommunizierung von vier katholischen Bischöfen aus dem Jahr 1988 auf, die ohne Zustimmung des Vatikans geweiht worden waren. Unter ihnen ist auch der Brite Richard Williamson, der wiederholt das volle Ausmaß des Völkermords an den Juden während des Nationalsozialismus leugnete. So hatte Williamson kürzlich im schwedischen Fernsehen gesagt: "Ich glaube, dass es keine Gaskammern gegeben hat." Zudem behauptete er, in den deutschen Konzentrationslagern seien nicht sechs Millionen Juden getötet worden, sondern lediglich bis zu 300 000.

→ Der feine Herr Ratzinger. Hört sich komisch an, ist aber so

Die erste jüdische Cartoon-Figur der Bundesrepublik Deutschland ist zur Welt gekommen

Randständiger Antiheld: Daniel Haws jüdische Comicfigur "Moishe Hundesohn". Comicfiguren erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Wurden hierzulande bislang vor allem ausländische Autoren gelesen, so beginnt sich seit einigen Jahren eine deutschsprachige Comic-Szene zu etablieren, die in allen Medien präsent ist. Dazu gesellt sich seit über einem Jahr ein kleiner Hund mit Hut und Schlips, der eine Ente namens Ruth mit sich führt und Moishe Hundesohn heißt...

Moishes Papa ist Daniel Haw, Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen THEATER SCHACHAR in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte er in den USA (California) Schauspiel und Regie. Die erste Ausstellung eigener Aquarelle und Gouachen fand 1988 in Hamburg statt. Seit 1998 leitet er Deutschlands erstes jüdisches Privattheater nach dem Holocaust.

"Humor ist das große Korrektiv der menschlichen Gesellschaft. Er schafft die notwendige Distanz, um die Dinge aus einer angemessenen Perspektive betrachten zu können. Wo der Humor fehlt, fehlt auch die Menschlichkeit. Diktaturen und religiöse Orthodoxien fürchten und verbannen den Humor, denn in ihm steckt immer der Zweifel, der ihre sentimentalen Maximen auslacht!"

Daniel Haw

→ Moishe Hundesohn - G'tt hat gut lachen

Jüdisches Leben in Gelsenkirchen - von Gestern bis Heute 

Ein paar grundsätzlichere Informationen zur Geschichte der Gelsenkirchener Juden und ein wenig zur gegenwärtigen Situation. Ein Artikel von 'DerChajm'

→ Jüdisches Leben in Gelsenkirchen - von Gestern bis Heute

Essay: Jüdischer Alltag in Deutschland 2008 - von Sergey Lagodinski  

→ Essay: Jüdischer Alltag in Deutschland

→ Alte Synagoge Gelsenkirchen wird Begegnungsort und Dokumentarstätte

Jüdisches Leben in der Ukraine von 1920 bis 1990 

Ein Querschnitt durch 70 Jahre Geschichte - die Juden in der Ukraine.

→ Jüdisches Leben in der Ukraine

Dokumentation: Jüdischer Kulturverein KINOR 

Jüdischer Kulturverein KINOR

Das sagt der Verein KINOR über sich selber: "Heute können wir mit Freude behaupten, dass vielfältiges jüdisches Leben in Gelsenkirchen besteht. Einer der Beweise hierfür ist das Vorhandensein und die Tätigkeit des Jüdischen Kulturvereins KINOR - ein progressives Netzwerk, eine Bewegung für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und für ein interkulturelles Miteinander. Der eingetragene und gemeinützige Verein KINOR wurde bereits 2000 von Elena Gubenko gegründet und nimmt seiner Tätigkeit aktiv am Gelsenkirchener Kulturleben teil, veranstaltet Kinderfeste, Kulturabende, Vorträge, Kunstausstellungen, Jugendaktionen und vieles mehr. Der Verein KINOR hat auch bei der Integration Vorbildliches geleistet und zum Integrationskonzept der Stadt Gelsenkirchen beigetragen."

"Die Vergangenheit nicht vergessen, mit der Gegenwart leben, an die Zukunft denken und das neue Leben hier und Heute aufbauen" - das ist das Motto von KINOR

Erfahren Sie mehr über die Arbeit des jüdischen Kulturvereins KINOR, über Elena Gubenko und ihre Unterstützer und Unterstützerinnen.

→ Dokumentation über den jüdischen Kulturverein KINOR

Gedenken - Die Schoa im jüdischen Religionsunterricht 

 "Im allgemeinen ist es mir während der Unterrichtsreihe über die Schoa sehr schwer gefallen, das Thema zu realisieren. Die Schoa hat etwas Unbegreifliches an sich, das es der heutigen Gesellschaft bzw. denen, die diese Zeit nicht mit erlebt haben, schwer macht, zu verstehen, was in dieser Zeit tatsächlich passiert ist" - Alexander, 9 Klasse.

→ Die Schoa im jüdischen Religionsunterricht

Jüdisches Leben in Gelsenkirchen-Horst 

Anfang 1933 hatten wir es in Horst mit einer keineswegs kleinen jüdischen Gemeinde zu tun. Viele der Jüdische Mitbürger waren Inhaber von Geschäften, besonders der Textil-, Schuh-und Möbelbranchen, oder sie waren Angestellte in diesen Betrieben.

→ Jüdisches Leben in Gelsenkirchen-Horst

Jüdisches Brauchtum 

Feiertage und Feste mit ihren Ritualen und Bräuchen, ihren besonderen Speisen und festlichen Familienzusammenkünften werden im Judentum intensiv und auf vielerlei Art begangen. Die Feste finden ihren Ausdruck in traditionellen oder modernen Gebräuchen und Praktiken. Sie prägen darüber hinaus das jüdische Leben nachhaltig.

→ Jüdisches Brauchtum und Festtage

Neue Synagoge Gelsenkirchen 

Am 1. Februar wird das neue Gotteshaus feierlich eröffnet. Nach rund einem Jahr Bauzeit ist die neue Synagoge in Gelsenkirchen nun fertig. Das neue Zentrum der Jüdischen Gemeinde ist an der Stelle entstanden, an der sich auch die 1938 zerstörte alte Synagoge befand. Der Betraum bietet Platz für insgesamt 400 Gläubige, zusätzlich ist ein Gemeindezentrum mit Veranstaltungsraum angeschlossen.

→ Eröffnung der Neuen Synagoge in Gelsenkirchen.

→ Die Jüdische Zeitung schreibt: Synagoge eröffnet

Fotos aus dem Innenraum:

→ Eröffnung der neuen Synagoge Gelsenkirchen

Fotostrecke vom "Tag der offenen Tür"

Diese Bilder vermitteln einen ersten Eindruck von der Synagoge und der gelungenen Innenarchitektur. Die Architekten Benedikta Mishler und Reinhard Christfreund haben ein wunderschönes Gebäude geschaffen. "Jüdisches Leben im Herzen der Stadt" - am 1. Februar 2007 hat es in Gelsenkirchen wieder begonnen. Die neue Synagoge ist ein wichtiges Zeichen für die die hier lebenden Menschen und die Stadt Gelsenkirchen.

→ Fotostrecke vom Tag der offenen Tür in der Synagoge.

Fotoalbum: Jüdisches Leben in Gelsenkirchen 

Sehen sie sich Fotografien aus den Alltagsleben unserer jüdischen Mitmenschen an. Hier sehen Sie Aufnahmen, die vor 1945 entstanden sind. Helfen Sie uns, die Bildsammlung zu vergrößern, helfen Sie mit, die Erinnerung an Menschen jüdischen Glaubens aus Gelsenkirchen zu wahren. Wie sagte *Franz Rosenzweig? "Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung".

→ "Jüdisches Leben"

Haus der Ewigkeit - Bet Olam

Der Alte Jüdische Friedhof in Prag ist einer der bekanntesten jüdischen Friedhöfe in Europa. Er liegt im ehemals jüdischen Viertel Josefov der Prager Altstadt und geht bereits auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Trotz seiner Kleinheit (ca. 1 ha) enthält er über 12.000 Grabsteine, vermutlich aber die Gebeine von 100.000 Menschen.

Jüdische Friedhöfe in Gelsenkirchen

Der jüdische Friedhof in Gelsenkirchen-Buer war von 1909 bis 1939 Teil des städtischen Friedhofes an der Mühlenstraße. Der Friedhof wurde im November 1938 verwüstet. (Pogromnacht 9./10. November, die so genannte " Reichskristallnacht). Die Grabsteine wurden zerstört oder zweckentfremdet. Auch in Horst-Süd gab es seit 1920 einen jüdischen Friedhof, der größte Teil wurde ebenfalls im November 1938 verwüstet. Bei einem Luftangriff im Sommer 1944 wurde er vollends zerstört. Auf der Fläche legte man Massengräber für russische Zwangsarbeiter an, die bei Bombenangriffen getötet wurden.

Der älteste jüdische Friedhof auf Gelsenkirchener Stadtgebiet befindet sich in Bulmke-Hüllen an der Wanner Straße/Oskarstraße. Auf diesem Friedhof werden seit Mitte der Dreißiger Jahre keine Bestattungen mehr vorgenommen, steht seit 1996 steht der Friedhof unter Denkmalschutz. Der nachfolgende Aufsatz von Marlies Mrotzek zur Geschichte des Friedhofs wurde erstmalig 2003 in einer Publikation des Vereins für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e. V. in Gelsenkirchen veröffentlicht.

→ Marlies Mrotzek: Der jüdische Friedhof in Gelsenkirchen-Bulmke

Fotos von den jüdischen Friedhöfen in Gelsenkirchen 

→ Teilansicht des Jüdischen Friedhofs in Bulmke-Hüllen, 1943

→ Der alte Jüdische Friedhof in Bulmke-Hüllen

→ Der Jüdische Friedhof in Ückendorf

→ Inschriften auf dem Jüdischen Friedhof Gelsenkirchen-Ückendorf

Jüdische Friedhofskultur 

Die Juden, der jüdischer Glaube, die jüdischen Gemeinden bildeten über Jahrtausende hinweg einen integralen Bestandteil der Kulturgeschichte, auch der europäischen. Ihr Status in der Geschichte schwankt von Jahrhundert zu Jahrhundert, sogar von Jahrzehnt zu Jahrzehnt: Geachtet, geduldet, vertrieben, ermordert und wieder zurückgeholt. Wenn es die Umständen erlaubten, leisteten sie ihren Beitrag zur kulturellen Entwicklung, zur Kultur- und zur Wirtschaftsgeschichte der Staaten, in der sie lebten.

→ Die Jüdische Friedhofskultur

Bild: Franz Rosenzweig

*Franz Rosenzweig, geboren am 25. Dezember 1886 in Kassel; gestorben am 10. Dezember 1929 in Frankfurt am Main; war ein deutsch-jüdischer Historiker und Philosoph. Seine im Dialog mit christlichen Freunden gewachsene jüdische Religionsphilosophie gilt als Angebot für einen interreligiösen Dialog.

Rosenzweig wuchs als einziges Kind des jüdischen Fabrikanten und Kassler Stadtrats Georg Rosenzweig und dessen Ehefrau Adele in gutsituierten Verhältnissen auf. In seiner Familie wurde ein emanzipiertes, liberales Judentum gepflegt. 1905 begann er in Göttingen, München und Freiburg im Breisgau Medizin zu studieren. 1907 wechselte er das Fach und studierte Geschichte und Philosophie in Freiburg und Berlin. Er promovierte 1912 bei Friedrich Meinecke. Seine Dissertation, in der er Hegels These von der Irrelevanz des Individuums für die Gesamtheit kritisierte, arbeitete er später zur Habilitationsschrift aus: Hegel und der Staat 1920. 1913 beschloss er unter dem Einfluss von Freunden und konvertierten Familienmitgliedern wie seinem Vetter Hans Ehrenberg, mit dem ihn eine besondere Freundschaft verband, zum evangelischen Glauben überzutreten. Bald darauf widerrief er diesen Entschluss und vertiefte sich in das Studium der jüdischen Überlieferung. Er ließ sich einige Monate von Hermann Cohen in Berlin unterrichten und entschloss sich schließlich, den Judaismus zu studieren und zu lehren.

Im Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig. Er wurde als Sanitäter und bei der Artillerie eingesetzt. Von der Front führte er seit 1916 einen Dialog in Feldpostbriefen mit dem christlichen Rechtshistoriker Eugen Rosenstock-Huessy. Den Briefwechsel veröffentlichte er 1929 unter dem Titel Briefe eines Nichtzionisten an einen Antizionisten. Noch im Krieg begann er mit der Verfassung des Stern der Erlösung 1921, seines philosophischen Hauptwerks, das in strenger Systematik verfasst, aber auf den üblichen wissenschaftlichen Apparat von Anmerkungen verzichtend, eine philosophisch-theologische Reflexion des Glaubens liefern will. 1917 veröffentlichte Rosenzweig erstmals das von ihm entdeckte älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus, eine gemeinsame Frühschrift von Hegel, Schelling, und Hölderlin.

Nach dem Krieg wurde Rosenzweig beauftragt, das "Freie Jüdische Lehrhaus" in Frankfurt am Main aufzubauen. Die Aufgabe dieser Bildungseinrichtung war, Wege zu weisen, wie jüdisches Leben in der Moderne gelingen könne. Zu den dort Vortragenden zählten neben Rosenzweig und vielen anderen der Religionsphilosoph Martin Buber, Siegfried Kracauer und Erich Fromm. 1922 erkrankte Franz Rosenzweig an einer Amyotrophen Lateralsklerose, die mit starken Bewegungs- und Sprachstörungen verbunden ist. Rosenzweig musste die Leitung des Lehrhauses aufgeben, die fortschreitenden Lähmungserscheinungen hinderten ihn auch an der Vollendung vieler geplanter Schriften. Trotz seiner Krankheit erschienen jedoch die Übersetzungen der Hymnen und Gedichte des Jehuda Halevi (1075 - 1141) sowie die ersten Teile der "Verdeutschung der Schrift" (Die fünf Bücher der Weisung, 1925), an denen er gemeinsam mit seinem Freund Martin Buber arbeitete, der das Werk nach Rosenzweigs Tod vollendete. Seine philosophische Abhandlung "Das neue Denken 1925" diktierte er - inzwischen völlig gelähmt - seiner Frau mit den Augenlidern. Kurz vor seinem 43. Geburtstag erlag Rosenzweig am 10. Dezember 1929 in Frankfurt am Main seiner Krankheit.

Jährlich wird die nach ihm benannte Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Koordinierungsrat der "Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" an Personen verliehen, die sich besonders für den christlich-jüdischen Dialog einsetzen.

Quelle: Franz Rosenzweig, Wikipedia

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Andreas Jordan, November 2008

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