GELSENZENTRUM-Startseite                    Gemeinnütziger Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Gelsenkirchen

GELSENZENTRUM-StartseiteGelsenkirchen Heute

Bündnis für Demokratie und Toleranz - Gegen Extremismus und Gewalt

Link AKTUELLES

Link INHALTE

Link HEUTE

Link DAMALS

Link PROJEKTE

Link LINKS

Link ÜBER UNS

Link KONTAKT

Link IMPRESSUM

Link GELSENBLOG

GELSENZENTRUM - Portal zur Aufarbeitung und Dokumentation lokaler zeitgeschichtlicher Ereignisse in Gelsenkirchen

Stolpersteine in Gelsenkirchen

Herman Neudorf-Ausstellung

in www.gelsenzentrum.de

Gemeinnütziger Verein Gelsenzentrum: Jetzt Spenden

Link Aktualisiert: 18. Mai 2017

Ausstellungshalle Wildenbruchplatz Gelsenkirchen Gestern

Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus im "Dritten Reich": Hier regierten die Diener Hitlers

Hakenkreuzfahnen am Hans-Sachs-Haus

Die Rolle der Kommunen bei der NS-Verfolgungspolitik werden noch immer unterschätzt. Dabei führten die Rathäuser nicht nur Weisungen aus, sondern gingen immer wieder über zentrale Vorgaben hinaus. Städte und Gemeinden spielten im Dritten Reich eine wichtige Rolle, hatten sie doch als untere Verwaltungsbehörden die NS-Politik auf kommunaler Ebene umzusetzen. Das gilt für Gelsenkirchen ebenso wie für viele andere Städte Deutschlands.

Die Kommunalverwaltungen standen in engem Kontakt mit der Bevölkerung und erfuhren deren Reaktionen - zustimmender wie ablehnender Art - unmittelbarer als jede andere Behörde. Aus Sicht des Regimes erfüllten sie eine wichtige Funktion: Für den Durchhaltewillen und die Moral der Bevölkerung ist zum Beispiel die Bedeutung des kommunalen Krisenmanagements nach Bombenan-griffen kaum zu überschätzen. Aufgrund ihrer integrativen Funktion waren die Kommunen auch in die NS-Verfolgungspolitik involviert - sonst wäre diese nicht so "effektiv" durchzusetzen gewesen. Es gibt wohl kaum eine Verfolgungsmaßnahme, bei der kommunale Stellen nicht einbezogen oder wenigstens darüber unterrichtet gewesen wären. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Mitwirkung der Kommunen an der NS-Verfolgungspolitik lange Zeit wenig beachtet wurde. Lokalgeschichtliche Abhandlungen beschränken sich häufig auf die "Gleichschaltung" der Rathäuser und brechen danach ab. Die NS-Verfolgungspolitik durch die Kommunen ist weithin noch immer nur unzureichend erforscht. Weiterlesen >> Stadtverwaltung und NS-Verfolgungspolitik

GELSENZENTRUM-Startseite

Gelsenzentrum e.V. bei Facebook  Gelsenzentrum on Twitter  Den Gelsenzentrum YouTube-Kanal besuchen  Stolpersteine-App: Die Geschichte von NS-Opfern erkunden