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Stolpersteine für Simon Reifeisen und Gertrud Anna Reifeisen geb. Spanier

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Simon Reifeisen

Gertrud Anna Reifeisen, geb. Spanier

Eheleute Reifeisen

Am 30. Mai 2008 wurden für die Eheleute Reifeisen von dem Kölner Künstler Gunther Demnig in Dorsten Stolpersteine verlegt. Simon und Gertrud Anna Reifeisen wurden am 27. Januar 1942 von Gelsenkirchen aus in die Vernichtungslager deportiert.

Simon Reifeisen wurde im KZ Riga-Kaiserwald, seine Ehefra im KZ Stutthof von den Nationalsozialisten ermordet. Die Eheleute Reifeisen wohnten ab 1939, aus Dorsten zugezogen, in Gelsenkirchen. Simon Reifeisen wurde am 25.11.1892 in Bolechow geboren, seine spätere Ehefrau Gertrud Anna Spanier wurde am 12. Mai 1896 in Herford geboren. Die Eheleute Reifeisen sind auf der "Deportationsliste" der jüdische Kultusgemeinde Gelsenkirchen als Nr. 248 und Nr. 249 verzeichnet, letzte bekannte Wohnanschrift war Franz-Seldte-Straße 84 (heutige Florastraße) in Gelsenkirchen.

Frau Nelly Beckers von der "Aktionsgemeinschaft Stolpersteine Dorsten" schreibt: "Wir haben uns für die Verlegung in Dorsten entschieden, da der Hauptlebensmittelpunkt der Reifeisens Dorsten war. Die Tochter Ilse Reifeisen hat überlebt und wohnt heute in Schweden".

Stolpersteine für die Eheleute Reifeisen


Gunther Demnig am 30. Mai 2008 in Dorsten bei der Verlegung der Stolpersteine für die Eheleute Reifeisen

Gunther Demnig verlegt Stolpersteine für die Eheleute Reifeisen


Die Paten für die Stolpersteine Eheleute Reifeisen

Die Paten für die Stolpersteine Eheleute Reifeisen


Andreas Jordan, Juni 2008

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