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Erinnerungen von Rolf Abrahamsohn

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Rolf Abrahamsohn: "Ich weiß noch alles... und das ist das Schlimme daran"

Bild: Rolf Abrahamsohn spricht am 27. Januar 2011 im Gelsenkirchener Gauß-Gymnasium

Der Internationale Holocaustgedenktag begann am Morgen des 27. Januar 2011 in Gelsenkirchen mit dem Vortrag eines jüdischen Zeitzeugen. Der Verein Gelsenzentrum hatte die Veranstaltung in Gelsenkirchen initiiert. Rolf Abrahamsohn, Holocaust-Überlebender aus Marl, sprach im Carl-Friederich-Gauß-Gymnasium vor Schülern über seine Erfahrungen in der NS-Zeit. Der 85-jährige hat sieben Konzentrationslager überlebt.

Die Aula der Schule war bis auf den letzten Platz besetzt. Vor mehr als 200 Schülerinnen und Schülern erzählte Rolf Abrahamsohn aus seinem Leben, sprach von Gewalterfahrungen in der NS-Zeit, von der Ermordung seiner Familie. Man konnte eine Stecknadel fallen hören, es war mucksmäuschenstill. Gebannt lauschten die Schüler den Worten des Zeitzeugen.

 

Videomitschnitt eines zeitzeugenschaftlichen Vortrags von Rolf Abrahamsohn aus Marl. Aufgezeichnet von Jesse Krauß am 27. Januar 2011 im Gelsenkirchener Gauß-Gymnasium für Gelsenzentrum e.V. - Gemeinnütziger Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Gelsenkirchen. Alle Rechte vorbehalten.

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Andreas Jordan, November 2011

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