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Die Jungritterschaft St. Martin in Gelsenkirchen-Schalke


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Pressestimmen aus den 70er Jahren

Pressestimmen. WAZ Gelsenkirchen, 4. Januar 1977

Foto: Kampert. WAZ Gelsenkirchen, 4. Januar 1977

Den Auftakt zum Dreikönigssingen machten in Gelsenkirchen die Sternsinger der Gemeinde St. Franziskus Bismarck am Montag. Sie zogen mit großer Begeisterung singend durch die Gemeinde, um Spenden für zwei Objekte zu sammeln, die Kindern und Jugendlichen in Afrika und Mexiko helfen sollen. Im Bistum Essen werden 400 000 DM für diese Projekte benötigt. Die Sternsinger anderer Gemeinden sind in den nächsten Tagen (Plan war Montag in der Zeitung) unterwegs.

Pressestimmen

Tausende von Sternsingern gehen wieder von Tür zu Tür

In der Zeit vom 2. 1. bis 8. 1. wird in mehr als 260 Pfarreien im Bistum Essen das inzwischen zur Tradition gewordene Dreikönigssingen durchgeführt. Rund 5000 Sternsinger werden im Bereich des Bistums Essen die Familien besuchen und um eine Spende bitten. Der Erlös des diesjährigen Dreikönigssingen wird gezielt für folgende Projekte verwandt: Fernost: Korea/Seoul, Kindergarten im Sozialzentrum (65.000 DM) Afrika: Zaire/Likasi, St. Joseph Panda, Heim und Werkstätten für behinderte Kinder (300.000 DM) Asien: Indien Puthur, Schule für sprach- und gehörgeschädigte Kinder (75.000 DM) Südamerika: Brasilien/Passo Fundo, Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder (70.000 DM).

Zur Finanzierung dieser Projekte, erklärte Diözesangeschäftsführer Karlheinz Patschinsky, werden 510.000 DM benötigt. Im vergangenen Jahr haben die Sternsinger im Bistum Essen in 264 Pfarreien den Betrag von 455.489,09 DM ersungen. In Gelsenkirchen wird in 30 Pfarreien das Dreikönigssingen durchgeführt. Im Stadtbereich Gelsenkirchen werden 145 Sternsingergruppen mit 3770 Sternsingern und 1260 Beglei- tern von Haus zu Haus ziehen, und den Spendern einen Handzettel mit der Darstellung der H. Drei Könige und der Aufschrift "19 + C + M + B + 78 - Christus segne dieses Haus" überreichen. Die Rückseite enthält den Hinweis für welche Projekte in der dritten Welt die gesammelten Beträge verwandt werden. Im vergangenen Jahr wurde durch den Einsatz der Sternsingergruppen in Gelsenkirchen der Betrag von 41.662,96 DM gesammelt.

Pressestimmen

WAZ Gelsenkirchen, 9. Mai 1977

Sternsinger: 450.000 DM

Bistums-Ergebnis von 1976 um 70 000 DM übertroffen BDKJ tagte

450.218,74 DM brachten die Sternsinger im Bistum Essen Anfang des Jahres zusammen, als sie um die Dreikönigstage auch in Gelsenkirchens Gemeinden sammelten. Das waren 70 000 DM mehr als 1976. Dieses Ergebnis wurde bei der Diözesanversammlung des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) in Kettwig bekannt, der im Bistum rund 30.000 Mitglieder hat, dazu noch etwa 31.000 jugendliche Mitglieder in der Deutschen Jugendkraft (DJK). Im Rahmen der Jugendpfleger-Ordnung sind für das Bistum 35 Jugendpfleger und -referenten tätig. Weitere Einstellungen sind zum Sommer geplant. Für ein "Freiwilliges Soziales Jahr" haben sich 17 Jugendliche verpflichtet, 25 Anmeldungen liegen vor.

Im "Arbeitskreis Spätaussiedler", der sich um die Probleme Jugendlicher kümmert, ist neben Essen, Oberhausen, Duisburg, Bottrop, Bochum und Mülheim auch der Ortscaritasverband Gelsenkirchen vertreten. In Absprache mit den verantwortlichen Seelsorgern werden Bildungsveranstaltungen für junge Ausländer angeboten. In Gelsenkirchen stellen die rund 1000 Kroaten die stärkste Gruppe nach den Türken. Ihnen steht - wie berichtet - im neuen Zentrum, das mit rund 50.000 DM aus Kirchensteuermitteln umgebaut und eingerichtet wurde, ein großer Saal und vier Büroräume zur Verfügung. Seit 1972 haben sie hier eine eigene Gemeinde. Für Beratungsstellen und mobile Beratungsteams hat das Bistum 1977 auf Antrag des BDKJ 118.000 DM bereitgestellt, um Problemen der Jugendarbeitslosigkeit nachzugehen.


Andreas Jordan, Dezember 2008


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